© Reinhard Gruber
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Rom-Dance und Black Magic

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Programm:

 

Ganz im Norden der Insel Ambrym befindet sich der Ort Fanla. In diesem "Kastom Village" mit ca. 250 Bewohnern leben alte Traditionen wie eh und je fort. Das Dorf befindet sich ca. 50 Gehminuten von den Ranon-Bungalows entfernt.

 

Jedes Jahr wird hier der Rom-Dance zelebriert. Zu diesem Anlass werden Masken aus Farnholz geschnitzt, die böse Geister symbolisieren. Ursprünglich waren Frauen "tabu", durften also bei diesem Ritual nicht teilnehmen, die kunstvoll geschnitzten Masken und Bekleidungen wurden nach danach sofort vernichtet, damit die Geister die Tänzer danach nicht mehr wieder erkennen. Im Anschluss an dieses Ritual wurde traditionell eine Pig-Killing-Zeremonie durchgeführt.

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Dieses Ritual findet im Nasara statt, dem traditionellen Versammlungsplatz der Häuptlinge, der von großen Tam-Tams umgeben ist. Tam-Tams sind ausgehölte Baumstämme, auf die Gesichter geschnitzt werden und die den Chiefs dazu dienten, ihre Gefolgschaft zusammen zu trommeln oder weithin hörbare Nachrichten weiter zu leiten.

 

Auch die Sand-Zeichnungen sind hier zu sehen. Dabei werden mit dem Finger Zeichnungen mit bestimmten Bedeutungen in den Sand gezeichnet, ohne dabei den Finger auch nur ein einziges Mal abzusetzen. Diese Sand-Zeichnungen dienten als Zeichensprache, mit dem man Nachrichten auch an die anderssprachige Nachbarschaft vermitteln oder den Stammesangehörigen etwas mitteilen konnte.

Bis heute leben in den abgelegenen Inseln Vanuatus Geisterglaube und "schwarzer Zauber" (Black Magic) weiter fort, viele Bewohner haben sich allen Missionierungsversuchen erfolgreich widersetzt.

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